Challenge Davos

Jonas Mosimann
September 15, 2018
@ triathlon
- Ansichten

Resultat-Details

1.9km
50km
21.1km
04:25:06

Rang Kategorie

2 / 14

Rang Overall

17 / 122

Ort

Datum

September 15, 2018

Das Wetter spielte bei der diesjährigen Austragung der Challenge Davos gut mit und so konnte das Rennen wie geplant durchgeführt werden: 1.9km Schwimmen im Davosersee, 54km Rennvelo fahren mit 2x Flüelapass (1770 Höhenmeter), 21km Laufen um den Davosersee. Ich durfte bei meinem Triathlon-Saisonabschluss wiederum aufs Podest steigen: Ich wurde 2. in meiner Altersklasse!

Das Schwimmen im ca. 16 Grad ‚warmen‘ Davosersee verlief für mich OK, ich konnte meine Pace schwimmen, schluckte aber etwas viel Wasser unterwegs und entstieg nach gut 33min als 39. dem See. Den Temperaturen entsprechend wurde vorgeschrieben, dass auf der Radstrecke während der Abfahrt die Arme bedeckt werden müssen. Ich zog also gleich von Beginn weg ein langes Oberteil an, im Aufstieg liess ich es einfach offen und krempelte die Ärmel nach hinten.

Bike, Challenge Davos

Ich konnte im ersten Aufstieg auf den Flüelapass regelmässig schnellere Schwimmer überholen und ich musste mich auch etwas zurückhalten nicht gleich von Beginn weg zu schnell hochzufahren… In der Abfahrt nach Susch konnte ich mich gut erholen und den 2. Aufstieg auf den Flüela in Angriff nehmen. Ich konnte meine Puls- und Wattwerte gut halten und war froh, dass ich im ersten Anstieg eher ‚locker‘ gefahren bin.

Die Abfahrt nach Davos nutzte ich wieder um mich zu erholen und zu verpflegen um im finalen Abschnitt noch einmal angreifen zu können. Die letzten Lauftrainings haben gezeigt, dass ich recht fit bin und dies wollte ich in Davos nun zeigen. Ich durfte die Laufstrecke als 18. in Angriff nehmen.

Die Laufstrecke besteht aus zwei grossen (je knapp 10km) Runden um den Davosersee und zum Abschluss noch zwei kleine Runden durch den Kurpark. Es gibt auch einige Höhenmeter zu überwinden.

Auf der ersten Laufrunde kam ich irgendwie nicht wie gewünscht in Schuss und konnte meine geplante Pace nicht laufen. Irgendwie war ich etwas energielos und ich hatte etwas Bauchschmerzen (eventuell vom Seewasser, welches ich zum ‚Frühstück‘ geschluckt hatte?). Ich musste auch einige Läufer überholen lassen und es war ein richtiger Krampf das Tempo einigermassen hoch zu halten. Nach etwa 2/3 der 2. Laufrunde konnte ich aber auch wieder Athleten überholen (ich hatte aber keine Ahnung ob diese Athleten in der gleichen Runde wie ich waren). Kurz vor dem Anstieg in die Höhenpromenade von Davos lief ich auf einen weiteren Athleten auf und beim zurückblicken bemerkte ich weitere Athleten welche näher kamen. Hier konnte ich nun den Schalter wieder umlegen und ich wollte definitiv vor diesen Konkurrenten in den Kurpark kommen und möglichst einen kleinen Vorsprung auf die 2 kleinen Runden mitnehmen. Ich lief also ‚um mein Leben‘ und konnte wirklich eine Lücke aufreissen. Dann endlich erreichte ich das Ziel und sah auf der Anzeigetafel: Platz 2! Wow!

Eine Analyse der Zwischenzeiten zeigte mir dann, dass ich mir den 2. Rang erst in den finalen Kilometern sicherte. Dies zeigt einmal mehr, dass das Rennen erst am Schluss vorbei ist und man nie aufgeben soll.

Im Ziel brauchte ich erst einmal ein paar Minuten um mich zu erholen. Ich war energietechnisch komplett leer.

Overall, inkl. Profis beendete ich das Rennen auf dem 16. Rang, es waren nur 5 andere Nicht-Profis schneller als ich unterwegs.

Podest, Challenge Davos

Das Rennen in Davos ist wunderschön, dank der gesperrten Passstrasse macht die Passfahrt extrem Spass und auch die Laufstrecke um den Davosersee ist sehr abwechslungsreich. Noch schöner ist es natürlich dann meine Triathlon-Saison mit einem 2. Rang zu beenden.

Am Tag nach dem Rennen nutzte ich die Davoser Gästekarte (Davos Klosters Card) und erklomm noch einmal 2 Berge, dieses mal aber mit der Gondel/Standseilbahn. 🙂 Die Aussicht ware jeweils wunderschön!